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ORIENTIERUNG & KARTENLESEN

Hilfsmittel: Der Atlas

Atlanten gibt es in allen Variationen, sowohl aktuell, als auch historisch (Tipp für Historiker: Der Farbige Ploetz). Das abgebildete Kartenmaterial lässt sich ganz grob in 3 Arten unterscheiden.

Erstens: Die politischen Karten. Hier werden (Staats-)Grenzen und Hauptstädte angegeben. Sandwüste kann man hier allerdings nicht von den Polarregionen unterscheiden. Daher dienen diese Karten hauptsächlich der Orientierung auf Staatlicher Ebene.

Zweitens: Die physischen Karten. "Physisch" ist in der Allgemeinmedizin auch als "körperlich" bekannt. Bei diesem Kartentyp sind politische Grenzen weniger interessant. Die Landschaftsbeschaffenheit steht hier im Fokus. So sind z.B. kleinere Flüsse oder auch jegliche Gebirge abgebildet.

 Drittens: Die Produktionskarten. Eine kleine Gruppe von Karten, die beispielsweise die Vorkommen von Bodenschätzen (Erdöl, Gas, Diamanten...) angeben. In Atlanten finden sich diese relativ häufig, auch wenn sie meistens im Schatten ihrer "großen Brüder" stehen. Übrigens werden die Produktionskarten oftmals fälschlicherweise zu den physischen Karten gezählt.

 

Tips: Karten richtig lesen

Um Karten richtig lesen zu können, muss man einiges beachten. Dabei muss man unterscheiden, nach welchen Infos man sucht.

Schritt 1):  Suche die passende Karte im Inhaltsverzeichnis des Atlas. Beachte dabei das oben stehende Material zu den 3 Kartentypen!

Schritt 2):  Wenn du die Karte gefunden hast, versuche dich zunächst grob zu orientieren. Flüsse, größere Städte oder Gebirge können dabei helfen. Solltest du nach einem Ort suchen, beachte das im Register angegebene Planquadrat! 

Schritt 3):  Wenn der Ort gefunden ist, sehe dich zunächst in der Umgebung dessen um. Findest du die Information, die du gesucht hast? Notiere sie!

(Zusätzlich Schritt 4):  Sollte die gegebene Information nicht angegeben sein, versuche es mit einem weiteren Blick in die Legende oder suche im Inhaltsverzeichnis nach anderen Kartentypen bzw. Maßstäben. Wiederhole diesen Vorgang so häufig, bis du fündig geworden bist.

 

TEST!!!: Orientierungsmittel

Aufgabe 1: Suche folgende Orte im Register deines Atlas! Gebe an, in welchen Ländern sie liegen!

1. Murmansk ; 2. Yaunde ; 3. Ottawa ; 4. Teguchigalpa ; 5. Manama ; 6. Pretoria ; 7. Alma-Ata ; 8. Manila ; 9. Kobe ; 10. Charleroi

(Achtung: Die Schreibweisen sind teilweise aus anderen Schriften übersetzt und können daher verschieden auftreten!)

Aufgabe 2:  Welchen Kartentyp braucht man, wenn man...

1. ...nach Erdölvorkommen sucht ; 2. ...wissen will, wie die Hauptstadt von Albanien heißt ; 3. ...wissen will, wo die Ruhr entspringt ; 4. ...das Meer sucht, in das der Nil mündet ; 5. ...wie hoch der Nagna Parbat ist

Aufgabe 3:  Wie sind die Antworten zu den Punkten 2-5 aus Aufgabe 2?

(Wie bei allen Tests besteht die Möglichkeit, die Antworten an mich per Mail zu senden: binky_the_doormat628@yahoo.de . Die Tests werden dann von mir korrigiert.)

DIE ERDE IM SONNENSYSTEM

 Aus der Geschichte: Ansichten

Im Juli 1992 erkennt die katholische Kirche endgültig die halbwegs runde Form der Erde an. Ein Jahr später folgt dann auch die Absegnung des allgemeinen Bildes unseres Sonnensystems. Sicher ist, dass das Weltall unvorstellbar groß, vielleicht sogar grenzenlos ist - Und wir keine Möglichkeit haben, dies nachzuweisen. "Hubble" ist unser wichtigstes Weltraumteleskop, und es ist in der Lage, einen Blick in die Vergangenheit zu machen: 12.000.000.000 (12 Milliarden!) Lichtjahre beträgt die Brennweite seiner leistungsfähigsten Spiegel. Eigentlich werden solche Phänomene in der Physik bzw. regional auch in der Astronomie ausführlicher behandelt, aber es ist sicher sehr wichtig, schon früh etwas für das unvorstellbar weite unseres Universums zu tun. Wir müssen uns vielleicht mal wieder vor Augen führen, dass alle unsere Probleme so winzig sind. Vielleicht können wir dann das Leben mit anderen Augen sehen. Ein paar Zahlen:

Unser Universum ist ca. 15.000.000.000 Jahre alt, unsere Erde gibt es, je nach Schätzungen, seit 4,6-5 Milliarden Jahren; Lebende Mikroorganismen seit 3 Milliarden Jahren. Die Sonne ist ganze 6 Milliarden Jahre alt, dies gilt dann ebenso für unser Sonnensystem.

Von einem einzelnen Punkt, nennen wir ihn so groß wie einen Stecknadelkopf, entfernen sich die (fiktiven) Grenzen unseres Universums mit 300.000 Kilometern pro Sekunde, über einen Zeitraum von 15 Milliarden Jahren. Mir fehlt der Zahlenbegriff, um aufzulösen, wie weit sich unsere Erde inzwischen von diesem Punkt entfernt hat.




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